
Fußball und Basketball sind Sportarten, die eigentlich jeder schon mal ausprobiert hat. Intuitiv können die meisten Menschen die eine oder andere Spielregel erraten. Bei ausgefalleneren Sportarten fällt das allerdings schon deutlich schwerer. Unter dem Namen „Kanupolo“ kann sich beispielsweisekaum jemand etwas vorstellen. Darum wird dieser actionreiche und energiegeladene Sport an dieser Stelle kurz vorgestellt.
Kanupolo wird in zwei Mannschaften zu fünf Personen auf dem Wasser gespielt. Jedes Teammitglied bekommt ein Kayak und einen Paddel, sowie einen Gesichtsschutz und eine Schwimmweste gestellt. Die Schwimmweste dient als Schutz vor etwaigen Paddelschlägen, da das Spiel zeitweise etwas rabiater von statten gehen kann. Denn sobald ein Spieler beim Kanupolo im Ballbesitz ist, darf er von der gegnerischen Mannschaft behindert werden. Dabei ist es sogar erlaubt den Spieler zu kentern. Lediglich der Torwart, der während des Spiels fliegend ausgewechselt werden darf und nur durch das hoch gehaltene Paddel erkannt wird, darf nicht angegriffen werden.
Beim Kanupolo wird mit dem speziellen Wasserball, der nicht untergeht, auf das gegnerische Tor geworfen. Wer die meisten Bälle innerhalb der Spielzeit versenkt hat gewonnen.
Für Besucher ist Kanupolo sehr interessant anzuschauen, da auf dem Spielfeld immer viel Bewegung ist und ständig neue Torangriffe gestartet werden. Diese Sportart lässt nur selten Zeit um mal Luft zu holen und sich einen ruhigen Überblick über die Spielsituation zu verschaffen.
Leider ist Kanupolo noch nicht sehr weit verbreitet und Spiele können deshalb nur in bestimmten Sport Hochburgen besucht werden.
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